Das Gebiet des oberen Tibertals wird vom ersten Teil des Flusses gekennzeichnet, der sich vOn seinen klaren Quellen, beinahe sturzend, zwischen Bergschluchten fortbewegt, um dann ruhiger dorthin weiterzufliessen, wo sich die herben Apenninabhange langsam erweitern, um einer nicht breiten Ebene Platz zu machen.
Das von Bergen beherrschte Wald- und Weideland war die Grenze und gleichzeitig der Treffpunkt zwischen zwei Kulturen, der etruskischen und umbrischen, von denen manche Spuren in der Etymologic einiger lateinisieren- der Ortsnamen, wie Sestino und Monterchi zeugen. Diese waren wahrscheinlich Kultplätze, die jeweils dern Gott Sextius, Beschutzer der Walder und Herkules geweiht waren, die schön vor der römischen Ausbreitung in der Mythologie der italischen Volker anwesend waren.
Als Michelangelo sich anschickte, die Kuppelbogen van S. Pietro mit einem Gerüst zu versehen, erinnerte er sich an die gekappten, aufrechten und riesengrossen Tannen seiner heimatlichen Berge, die er in seiner ersten Kindheit goschen hatte. Er ging in die den obersten Teil des Tibers beherrschenden Wälder, um Mäste zu gewinnen, die dann, dern Flusswasser anvertraut, bis nach Rom gelangten.
Heute ist der Fluss nicht mehr so sehr vom Wasser angeschwollen, aber die Suggestion der Stätten ist unberührt geblieben, einmal vollkommen sanft, dann plötzlich herbe, van einer so bewegten Beschaffenheit, dass das Auge bei jedem Schritt etwas Neues entdeckt.


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