
Unter dem
Casentino versteht man das obere Arnotal, das der Fluss vom Monte Falterona bis in die Nähe von Arezzo
durchfliesst, wo er dann die Enge des Appennin verlässt, um in die Ebene einzumünden und in ruhigerem Lauf der Stadt Florenz
entgegenzuströmen.
Der Arno entspringt nur wenig entfernt von seinem Bruder, dern Tiber, und fliesst parallel zu ihm, als ob er damit eine
Schicksalsgleichheit andeuten wolle, und er wird von ihm nur durch ein schmales Bergjoch getrennt, von dessen Höhe die
Verna und Camaldoli das eine und das andere Tal zu überwachen scheinen. Aber das Tal des jungen Arno ist heiterer als das
des Tiber, es ist grüner, heller und in seinen natürlichen und künstlich geschaffenen Linien wunderbar ausgeglichen, vom
Menschen mit Einfachheit und Klugheit bevölkert und bearbeitet. Ins
Casentino gelangt man am besten auf folgenden zwei
Strassen: die erste, die es ganz von Borden nach Süden durchquert, dient denen, die von Florenz oder Arezzo kommen, wobei
sie im ersten Fall den Pass der Consuma benutzen, im zweiten auf einfachere Weise das Tal van Giovi.
Die zweite Strasse kommt van der Romagna her und mündet hier durch den Mandriolipass ein. Wer von Arezzo arnoaufwärts
wandert, wird das Tal bis fast nach Bibbiena gewunden und schmal finden. Dann wird es breiter und bleibt so bis fast
nach Pratovecchio wie ein vollkommenes Amphitheater, leicht belebt van lieblichen Hügeln und im Westen begrenzt durch
den Bergrücken des Pratomagno, im Osten van der Hügelkette, die sich nach Falterona hinneigt und die Höhen von Camaldoli,
den Berg der Verna und Catenaia umschliesst.
Wohnen können Sie in
Casentino in Hotels, Agritourismusbetrieben (Ferien auf dem Bauernhof), Residence (Ferienwohnanlagen),
Bed & Breakfast, Zimmervermietungen, Ferienwohnungen/-häusern, Campingplätzen und Feriendörfen.