Die Legende der Innamorata
Ist auf einem Hügel entlang der Hänge des Monte Calamita gelegen. In der Vergangenheit war die Wirtschaft des Zentrums mit der Landwirtschaft und dem Bergbau verbunden. Mit der Schliessung der nähen Minen von Calamita und Ginevro hat sich die Bevölkerung von
Capoliveri erfolgreich aufden Sektor Turismus spezialisiert. Auch
Capoliveri hat antike Ursprünge, und sein Name scheint aus dem lateinischen "caput liberum" herzurühren. Im Mittelalter wurde die Ortschaft von den Pisanern befestigt, zum Schutz vor den Horden von sarazenischen Piraten, die den Archipel fortwährend bedrohten. Andere Zeugen der pisanischen Periode sind die Reste der Kirche San Michele, altertümliche Kultstätte in romantischem Stil, wo 1376 der Papst Gregorio XI die Messe abhielt. Heute bleibt nur die Apsis des Bauwerkes, die bei der nachfolgenden Erbagung des Friedhofes einverleibt wurde.
Im Süden des Ortes führt cine Straße hinab in die kleinen Badebuchten von Morcone und Pareti und in die Richtung der Cala dell'Innamorata. Es handelte sich hier bis vor kurzem um kleine Zentren von Fischern und Landwirten. Zu empfehlen, der nähe Wallfahrsort der Madonna delle Grazie, zurückreichend ins 16. Jh.
Dank der Tatsache, dass sich der Tourismussektor in den letzten Jahren beträchtlich entwickelt hat, sind die zauberhaften Buchten heute sehr gut ausgestattete Ferienorte mit einer großen Auswahl an Strukturen für die Unterbringung: Hotels, Agritourismusbetriebe (Ferien auf dem Bauernhof), Residence (Ferienwohnanlagen), Bed & Breakfast, Ferienwohnungen/-häuser, Campingplätze, Zimmervermietungen und Feriendörfer.