
Die toskanische Hauptstadt wird vom Arno in zwei Teile geteilt. Die sanften florentinischen Hügel erreichen im Norden fast die Ausläufer der Appeninen, während im Osten der Pratomagno die Grenze bildet und im Süden die Berge des Chianti die Grenze bilden. Die Stadt
Florenz wurde im 1. Jahrhundert vor Christus von den Römern als "Municipio Florentina" (d.h. die blühende Gemeinde), am Fuße eines Hügels, wo sich noch heute die etruskische Stadt Fiesole befindet, gegründet. Zu Beginn war Florentina nicht von großer Wichtigkeit. Im 4. Jahrhundert wurde
Florenz Bischofssitz, doch erst im 11. Jahrhundert begannen schließlich der Einfluß und auch das wirtschaftliche Wachstum so zu steigen, dass die Stadt 1183 Republik wurde. Im 13. Jahrhundert wurde das Bankensystem eingeführt und die Aristokratie teilte sich in zwei Teile: Guelfen (Anhänger des Papstes) und Ghibellinen (Anhänger der Hohenstaufen). Die Ghibellinen wollten den Wachstum der unabhängigen Gemeinden verhindern, weshalb das Bürgertum auch die Guelfen unterstützte. Innerhalb der Guelfen gab es allerdings unterschiedliche Meinungen, die schließlich zur Teilung in weiße und schwarze Guelfen führte. 1737, mit dem Tode Gian Gastones starb die Medici-Dynastie aus. Bis 1859, mit kurzer Unterbrechung der Ära Napoleons (1801-1814) stand die Toskana unter der Herrschaft des Hauses Habsburg. Am 15.03.1860 tritt die Toskana dem Reich von Viktorio Emanuele II. bei. Von 1865 bis 1871 war
Florenz die Hauptstadt des italienischen Königreichs.
Zum Glanz der Stadt
Florenz tragen auch der herzliche Empfang und die Fähigkeit bei, die Besucher gut unterzubringen; es besteht die Möglichkeit, unter verschiedenen Hotelkategorien, Agritourismusbetrieben (Ferien auf dem Bauernhof) Residence (Ferienwohnanlagen), Bed & Breakfast, Ferienwohnungen/-häusern, Gasthäusern, Zimmervermietungen und Campingplätzen auszuwählen.
Geschichtliche Hinweise
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